Es war 1965, als Don Chambers und seine Freunde von einer jährlichen Reise zu den Stierkämpfen in Sonora, Mexiko, in die USA zurückkehrten und in einer örtlichen Cantina Halt machten. Die Kellnerin wurde gefragt: „Wer sind diese Leute?“ Die Kellnerin antwortete: „Das sind Don Chambers und seine amerikanischen Bandidos“ - daher der Name.

 

 

Im März 1966 wurde der Bandidos Motorcycleclub geboren!

Chambers übernahm den Namen und das Logo des Clubs von einer Trickfigur, einen Mexikaner, der einen Sombrero, ein Schwert und eine Waffe trug, von Frito Lay's „Frito Bandito“.   Die Farben Rot und Gold wurden vom Gründer ausgewählt, da sie auch vom US Marine Corps verwendet wurden, wo er während des Vietnamkrieges diente.   In den folgenden Jahren rekrutierte Don Chambers Mitglieder aus Biker-Bars in Houston sowie in Corpus Christi, Galveston und San Antonio und erweiterte den Club später auf viele andere US-Bundesstaaten. In den frühen 1970er Jahren hatte der Club über hundert Mitglieder in den USA, darunter viele Vietnamkriegsveteranen.  

Ronnie Hodge war der zweite El Presidente des Bandidos Motorcycleclub. Nach dem Ende der Präsidentschaft des Gründers Donald Chambers wurde Ronnie Hodge 1972 zum Präsidenten ernannt. Bekannt „Mr. Prospect“ Aufgrund der Schnelligkeit, mit der er sich seine Farben verdient hat, wurde er nach seiner Ernennung zum zweiten El Presidente als „Step-Mother“ bekannt, unter Achtung des Gründers und des ersten El Presidente Donald Chambers „Mother“. Unter der Aufsicht von Hodge expandierten die Bandidos international und wurden zur größten 1%er Motorradclubbewegung der Welt.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann kam die Expansion nach Europa. Mitte der 80er Jahre, nahm ein lokaler MC aus Clichy in den nordwestlichen Vororten von Paris in Frankreich Kontakt mit dem Corpus Christi Chapter des Bandidos MC auf. Die Franzosen flogen nach Amerika um die amerikanischen Bandidos zu besuchen, mit dem Ziel, Europas erster Zweig des Bandidos MC zu werden. Dieses Ziel wurde 1989 erreicht, als der Bandidos MC Marseilles seinen vollen Patch bekam und stolz den „Fat Mexican“ zusammen mit den Farben Rot und Gold trug.  

 

In Deutschland ist der Club seit dem Beitritt des gelben Ghostrider’s MC sowie der Road Eagle MC Nomads und den Destroyers München im Jahr 1999 vertreten. Es kamen 17 deutsche Ortsverbände hinzu, die zunächst jeweils als Probe-Chapter galten, erkennbar am „Probationary“-Schriftzug. Die deutschen Clubs wechselten zu den international vertretenen Bandidos. Die Probezeit dauerte etwas mehr als ein halbes Jahr. Im Juni 2000 tauschten die Bandidos aus Deutschland den „Probationary“-Schriftzug mit dem Segen der Amerikaner und des Europa-Vorstands offiziell gegen den „Germany“-Schriftzug aus.

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